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90 Jahre Zweirad - Sebold

90 Jahre Zweirad - Sebold

Bereits seit 3 Generationen dreht sich bei Sebold alles ums Fahrrad.

Blicken wir zurück. Die Chronik beginnt im 19. Jahrhundert.

Ende des vorletzten Jahrhunderts war Adolf Sebold Bierverleger und hatte an der Duisburger Str. 147 seine Bierlagerräume. Karl Sebold, zweitältester Sohn des Adolf Sebold, meldete 1924 sein Gewerbe als Zweiradmechaniker an und eröffnete in den früheren Bierlagerräumen auf der Duisburger Str. 147, das seit 1858 Sebolds Familienbesitz ist, eine Reparaturwerkstatt. Damals gehörten auch Nähmaschinen und Grammophone zum Programm. Die Firma wurde in die Handwerksrolle eingetragen.

Neue Räder und Ersatzteile wurden in einem kleinen Schaufenster des Lebensmittelgeschäftes seiner Mutter, welches ebenfalls dort beheimatet war ausgestellt. Es war die Zeit als an Fahrrädern noch Karbidlampen brannten.

  • 1928 wurde ein Verkaufsraum eingerichtet und das Angebot weiter vergrößert.
  • 1939 unmittelbar nach Kriegsbeginn wurde Karl Sebold eingezogen. Obwohl seine Ehefrau schon seit 1929 mit im Geschäft tätig war, mußte der Betrieb 1939 geschlossen werden. In diesem Jahr erblickte auch Karl- Heinz Sebold die Welt. Im Krieg wurde das Geschäft der Familie Sebold bei einem Bombenangriff teilweise zerstört und geplündert.
  • 1945 kehrte Karl Sebold zur Duisburger Straße zurück und eröffnete umgehend wieder das zerstörte Geschäft und die Werkstatt. Bis zur Währungsreform im Jahre 1948 hatte die Reparatur von Fahrrädern Vorrang. Im Geschäft wurde lediglich Kinderspielzeuge verkauft. Einige Fahrräder und Gummibereifung wurden nur auf Bezugsschein verkauft.
    Dank seiner Tatkraft gelang es Karl Sebold und seiner Frau in der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung sein Geschäft weiter auszubauen und seine Verkaufsfläche zu erweitern. Er gehörte schon bald zu einem der führenden Unternehmen in der Zweiradbranche im Raum Mülheim a. d. Ruhr.
  • In den 50er Jahren kamen Fahrräder mit Hilfsmotor auf, Vespas und Mopeds wurden zum Auto des kleinen Mannes.
  • 1965 verstarb der Firmengründer und seine Witwe führte das Geschäft mit Hilfe ihres Sohnes Karl- Heinz und dessen Ehefrau Gisela bis Ende 1971 weiter. Nach bestandener Prüfung als Zweirad- Mechaniker- Meister 1968 ,übernahm 1972 der Sohn, Karl- Heinz und seine Ehefrau Gisela, Geschäft und Werkstatt.
  • 1977 wurde Karl- Heinz Sebold zum Innungsobermeister der Mechanikerinnung gewählt und ist bis heute noch als Ehrenobermeister tätig.
  • 1982 begann der Sohn von Karl- Heinz Sebold, Markus Sebold, seine Lehre zum Zweiradmechaniker im väterlichen Betrieb. 1991 legt Sohn Markus ebenfalls die Meisterprüfung als Zweiradmechaniker vor der Handwerkskammer ab und übernahm schließlich 2005 das Unternehmen.